Gimp 135 – Gimp 2.9.9 Überblick

Das neue (inoffizielle) Gimp, aber auch zukünftige offizielle Version(en), bringen interessante Neuigkeiten. Im Zusammenhang mit der Fähigkeit Bilder in bis zu 16 und 32 Bit Farbtiefe darzustellen, ergeben sich viele Änderungen auch bei Filtern.

Hier ein kurzer Überblick über Veränderungen, Markierungen von Filtern und ihre Bedeutung, sowie der Umgang der Filtersammlungen, die in den Partha-Versionen standardmäßig eingebaut sind.

Die wichtigste Neuerung ist wohl das Umstellung von GIMP GEGL (generische Graphicbibliothek) zu nutzen. Die schon angesprochene Möglichkeit 16 und 32 Bit Bilder verwenden und bearbeiten zu können basiert auf diesem GEGL. Weiter möchte ich gar nicht technisch auf das Thema GEGL eingehen.

Filter und Plugins

Betrachtet man sich die Filter, so fallen sofort die Symbole vor der Bezeichnung auf. Bei den Filtern mit dem Buchstaben G vor dem Namen, handelt es sich um die Filter die schon auf GEGL eingestellt wurden und mit eben diesen hohen BIT-Zahlen umgehen können. Die anderen Symbole besagen, dass diese Filter vor der Möglichkeit sie auf 16 oder 32 Bit-Bilder anzuwenden noch portiert werden müssen (siehe Bild unten).

GIMP 2.9.9 Overview

G = 16 und 32 Bit fähig

Dann fallen unter Filter gleich mehrere Filterbibliotheken auf. So findet man in den Partha-Versionen die Google Nik Collection, ON1 Filter, Topas, G’MIC und den Panorama Stitcher. Auf der Partha-Homepage sind diese Erweiterungen unter „Required Downloads for Some plugins“ zu finden (siehe Bild unten).

Gimp 2.9.9 Overview

Grossartige Filterbibliotheken

Diese Filtersammlungen sind sozusagen schon verbunden, also alle Voraussetzungen für die Nutzung in GIMP geschaffen, müssen aber noch auf dem System installiert werden. Dafür sind alle Erweiterungen kostenfrei.

Der Panorama Stitcher ist meines Wissens Mac-Usern vorbehalten. Allerdings können WIN-User sich den Image Composite Editor kostenlos von Microsoft downloaden und sind gleich über den Eintrag Panorama Stitcher mit dem Tool verbunden.

G’MIC könnten dem ein oder anderen bekannt sein. Es ist eine fast schon traditionelle Filtersammlung für GIMP, die 8 Bit-Bilder bearbeiten kann. In Parthas Version(en) ist G’MIC schon eingebaut.

Was fehlt

Dafür fehlen andere kleine Helferlein, die man aber problemlos nachinstallieren kann, sofern sie unter 64 Bit lauffähig sind. Zum Beispiel Save for Web (nur 32 Bit), Normalmap-Plugin für 3D Texturen, das Voronoi-Plugin und andere Aspiranten, die auf diesen Seiten schon Thema waren.

Filter-Vorschau

Erfreulich ist auch, das viele Filter die vorher keine oder nur eingeschränkte Vorschauen hatten nun teilweise direkt auf der Arbeitsfläche beurteilt werden können. Da ist zum Beispiel die Warp-Transform, die sich jetzt in der Werkzeugpalette befindet. In der Vergangenheit war die winzige Vorschau dieses Tool stark Augenkrebs verdächtig. Jetzt können die Bilder 1:1 auf der Arbeitsfläche bearbeitet werden.

GIMP 2.9.9 Overview

Warp-Transform

Soviel als erste Übersicht. Auf weitere Neuigkeiten, wie beispielsweise das neue Vereinheitlichtes Transformwerkzeug, ebenfalls in der Werkzeugpalette zu finden, werde ich in separaten Tutorials speziell eingehen.

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