Gimp 101 – Helligkeit Kontrast, Grunge Textur

Grunge Texturen aus Bildern aller Art erstellen, mit dem speziellen Augenmerk auf die passende Thematik des Motiv, zur Verstärkung der Bildaussage. Außerdem Thema: Es gibt keine schlechten Bilder, nur keine Bilder haben ist schlecht.

Warum können schlechte Bilder in diesem Fall auch gut genutzt werden? Für grungige Texturen können Bilder verwendet werden, wovon sich Fotografen nur verächtlich abwenden würden. Das liegt daran, dass die Farbinformationen entsättigt und mit der Farbeinstellung Helligkeit/Kontrast, wenn gewünscht bis auf Schwarz/Weiß reduziert werden.

Im Bild unten bespielsweise habe ich eine Fotogtrafie gewählt, die ich aus einem Busfenster, während der Fahrt geschossen habe. Unscharf und das Fenster verschmiert (rechts unten im Bild), ist es als solches tatsächlich unbrauchbar (siehe Bild unten).

Schlechtes Bild,, aber gut genug für eine Grunge Texture

Schlechtes Bild,, aber gut genug für eine Grunge Texture

Farben entsättigen

Über Farben ensättigen, werden im ersten Arbeitsschritt alle Farbinformationen beseitigt. Farben sind für die spätere Ebenenmaske unnütz. Eine Ebenenmaske ntze nur Schwarz/Weiß und Grastfen.

Nach welcher Methode ihr den Grauwert bestimmen lasst, kann jeder selbst entscheiden. Ich nehme immer die, wo ich denke es wird der meiste Kontrast erzeugt (siehe Bild unten).

Farben - Entsättigen

Farben – Entsättigen

Das war schon der erste Schritt von Zweien. Im Bild unten mein Ergebnis.

Entsättigtes Bild

Entsättigtes Bild

Helligkeit/Kontrast anwenden

Der zweite Schritt ist ebenso schnell erledigt. Helligkeit/Kontrast, die (HauRuck-) Methode von der ansonsten, in den meisten Fällen der Bildbearbeitung abgeraten wird, leistet hier hervorragende Dienste.

Den Regler für die Kontraste ziehe ich gleich bis ganz rechts durch. (Kann je nach Motiv und Zweck variieren.)

Helligkeit/Kontrast angewendet

Helligkeit/Kontrast angewendet

Je nach Motiv und Einsatzzweck ist es vielleicht erwünscht auch noch Graustfen zu erhalten. In dem Fall zieht man den Kontrast nicht ganz so hoch und spielt zusätzlich noch mit den Hellgkeitswerten.

Über Farben – Invertieren ist es möglich die Fraben umzukehren. Was Schwarz war wird dann Weiß und umgekehrt. Diesen Schritt kann man auch anwenden, wenn das Motiv schon eine Ebenenmaske ist (Siehe Bild unten).

Oben Original, unten Farben invertiert

Oben Original, unten Farben invertiert

Ebenenmaske erstellen

Im Schnelldurchgang noch einmal wie man eine Ebenenmaske erstellt. Ich erstelle meine Ebenenmaske, in diesem Fall die Grunge-Texture immer in einem seperaten GIMP-Fenster. Davon gehe ich hier auch aus. Das Bild skaliere ich noch nicht auf eine Größe, sondern die Texture so groß wie möglich (größer als das spätere Bild).

Im ersten Schritt erstelle ich, wie hier beschrieben meine spätere Ebenenmaske. Habe ich diese fertig markiere ich das gesamte Bild mit STRG-A und drücke dann STRG-C zum kopieren.

Danach wechsele ich auf das Bild auf das die Ebenenmaske angewendet werden soll.

Dann klicke ich die Ebene an, die die Ebenenmaske erhalten soll. Rechter Mausklick – Ebenenmaske hinzfügen.

Jetzt – und erst jetzt – füge ich das Bild aus der Zwischenablage mit STRG-V ein und klicke im unteren Ebenendialog das Ankersymbol an. Die schwebende Auswahl verschwindet und das eingefügte Bild erscheint in der Ebenemaske (siehe Bild unten).

...mit Ebenenmaske verankern

…mit Ebenenmaske verankern

Bildmotiv und die dazugehörige Maske können seperat voneinander weiter bearbeitet werden. Man klickt dazu je nachdem die Ebene mit dem Motiv, oder die Ebenenmaske an.

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