Gimp 018 – Ebenen, eine kurze Einleitung, Basics

Die Ebenen dienen dazu Bildinhalte zu trennen, um sie unabhängig voneinander zu bearbeiten. Man kann sich Ebenen vorstellen wie Collagen, wo Bilderteile über- und untereinander liegen. Ebenen machen Spaß und sind leicht zu organisieren.

Skills: Basics (1 / 5)
Plugins: Nein

Ebenen in Gimp

Beginnt man mit einem neuen Bild, liegt immer schon eine Ebene, die Hintergrundebene zum Bearbeiten bereit.

Ebenen können mit einem Klick auf das Augensymbol auf sichtbar und auf unsichtbar gestellt werden (siehe Animation unten).

Ebene sichtbar und unsichtbar

Ebene sichtbar und unsichtbar

Über allem ist ein kleiner Pinsel zu sehen vor dem der Hinweis Sperre gegeben ist. Durch einen Klick auf dieses Symbol sperrt man eine Ebene und schützt sie vor irrtümlichem Bearbeiten (siehe Animation unten).

Eine Ebene sperren, oder entsperren

Eine Ebene sperren oder entsperren

Darunter kann der Ebenen-Modus verändert werden. Damit können Überlagerungen und Überblendungen erzeugt werden. Mit den verschiedenen Modi lassen sich Ebenen unterschiedlich miteinander mischen (siehe Animation unten).

Unterschiedliche Ebenenmodi zum Mischen von Ebenen

Unterschiedliche Ebenenmodi zum Mischen von Ebenen

Mit dem Schieberegler oberhalb der eigentlichen Ebenen lässt sich die Deckkraft einer Ebene individuell einstellen (siehe Bild unten).

Bei Ebene Rot wird die Deckkraft reduziert

Bei Ebene Rot wird die Deckkraft reduziert und wieder zurück

Klickt man eine Ebene mit der rechten Maustaste an, erscheinen weitere Optionen (siehe Bild unten).

Ebenen Optionen

Ich gehe kurz auf die, für den Beginner interessantesten Punkte ein.

Neue Ebenengruppe erzeugt einen Ordner in den man später zusammengehörige Ebenen ansammeln kann, um Ordnung zu schaffen, im Ebenen-Gewirr von aufwendigen Bildern.

Neu aus Sichtbarem erstellt eine neue zusätzliche Ebene aus allen sichtbaren Ebenen. Diese Funktion fasst alle Ebenen zusammen, außer die wo das Auge abgeschaltet ist!

Erwähnenswert ist noch der Punkt Ebenenmaske hinzufügen. Mit einer Ebenenmaske lassen sich Bildteile maskieren (abdecken, statt löschen und genauso wieder sichtbar machen).

Auswahl aus Alphakanal, erstellt eine Auswahl von Objekten die sich auf transparentem Hintergrund befinden. Benötigt man recht oft.

Dann wäre da noch Sichtbare Ebenen vereinen. Im Gegensatz zu Neu aus Sichtbarem, werden mit Sichtbare Ebenen vereinen alle vorhandenen zusammen auf eine einzige reduziert.

Damit sind nicht alle aufgezählt, sondern nur die, die ich für den Anfang als am wichtigsten betrachte.

Im unteren Bereich liegen weitere Symbole von Bedeutung. Von links nach rechts sind das:

Unterer Ebenenbereich

Ganz links: Neue Ebene erstellt eine neue Ebene.

Daneben: Ebenengruppe hinzufügen fügt einen Ordner hinzu, in dem zusammengehörige Ebenen gesammelt werden können, um Ordnung zu schaffen und die Übersicht bei aufwendigeren Projekten zu behalten.

Dann folgen die beiden grünen Pfeile für Ebene anheben und Ebene absenken.

Der nächste Punkt ist Ebene duplizieren. Legt eine Kopie der markierten Ebene an.

Das kleine Ankersymbol, damit kann man eine schwebende Auswahl mit der darunter liegenden Ebene vereinen.

Zuletzt ist da noch der Papierkorb für Ebene löschen. Löscht eine gerade markierte Ebene oder eine Ebenengruppe.

Zu allen anderen Punkten, die ich hier nicht aufgeführt habe, in weiteren, späteren Tutorials mehr.

 

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