Blender 006 – Zweiter Überblick

Diesen Teil schreibe ich sehr subjektiv, aufgrund meiner eigenen Erfahrung. Liest sich der ein oder andere diesen Beitrag durch, ist es möglich, dass er sich unter Umständen Fragen, eine Menge Zeit und Nerven ersparen.

Ich gehe davon aus, das der Neueinsteiger erstmal in der Default-Ansicht arbeitet (siehe Bild unten).

Nummer sicher = Default

Default

Das war auch Anfangs bei mir so und ich dachte stets: „Bloß nichts umstellen, nichts ändern, …du findest sonst nie wieder zurück!“ Was natürlich so nicht stimmt.

Beginnt einfach oben einmal alle Ansichten für die Arbeitsaufgaben durchzuklicken und am Ende wieder auf Default zurück zu kommen. Das verschafft gleich mehr Sicherheit.

Default-Oberfläche im Einzelnen

Blender startet von Haus aus im Default Modus und legt die Fenster standardmäßig so an wie es im große Bild zu sehen ist. In meinen Tutorials werde ich (bis auf weiteres) immer mit Default und dieser Fenstereinstellung beginnen.

Blender Basics Tutorial

Default-Ansicht im Überblick

Habt ihr also mal was verstellt, keine Panik, schaut hier nach und korrigiert das wieder. Die kleinen markierten Kästchen zeigen die Schalter, wo ihr euch die entsprechende Einstellung heraussucht.

Ich erkläre kurz die gekennzeichneten Bereiche:

Info (langer flacher Fensterbereich oben)
In der Infoleiste kann man ablesen in welchem Modus man gerade ist. Wieviele Punkte, Kanten und/oder Flächen man insgesamt in seiner Szene hat (kann wichtig sein). Und man kann sehen welchen Renderer man aktuell eingestellt hat. Wir bzw. ich benutze vorerst nur den Blender Render für Cartoons und ähnliches.

Outliner (oben rechts)
Im Outliner werdet ihr alle Objekte finden die man erschafft. Bei einer „leeren“ Datei (die ja nie wirklich leer ist) befinden sich auf der Bühne (Viewport) schon eine Kamera, eine Lampe und ein Cube (Würfel). Alle diese Objekte und später hinzukommende, sind im Outliner zu finden. Dient also der Organisation der Objekte.

Properties (unten Outliner)
In den Properties (Eigenschaften, Verhalten) kann man tatsächlich Eigenschaften festlegen wie Material, Texturen usw. und bestimmte Verhalten (Physics, Particle). Unter anderem startet man dort auch den Renderer (Bildausgabe). Auf die Properties kommen wir sehr bald zurück. Dort hat man immer was zu tun.

Timeline (langer flacher Fensterbereich unten)
Wird etwas animiert, arbeitet man mit der Timeline. Dort können wir Schlüsselbilder festlegen und bearbeiten. Dazu mehr wenns ans animieren geht.

3D View
Der 3D View zeigt im Prinzip den Viewport, also den Arbeitsbereich inklusive der linken Werkzeugleiste.

Solltet ihr einmal etwas verstellen, wie gesagt, verzweifelt nicht! Schaut hier nach und versucht es wieder herzurichten. Ansonsten hinterlasst einen Kommentar/Frage.

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